Wir stecken in Puerto Rico

Wir wollten am späten Samstagnachmittag zu den Bahamas aufbrechen, haben aber den Start verschoben, weil Gewitter vorhergesagt worden sind. So sind wir immer noch in Fajardo, Puerto Rico.

Wir wollten die  6,5 Tagen Reise in die Bahamas nicht  mit einer schlechten Nacht mit Gewittern beginnen, also haben wir beschlossen bis zum Sonntag zu warten. Leider, jeden folgenden Morgen, wenn wir das Wetter kontrollierten, waren die Bedingungen für unsere Ankunft auf den Bahamas ungenügend. Um den Pass vor Georgetown in die Exumas (Bahamas) zu betreten, braucht man steigende Flut, keine Wellen, weniger als 16 Knoten Wind und Sonne, um die Korallenbänke sehen zu können…. Für die folgenden Tage wurden Wellen (mehr als 3 Meter) und Böen von 35 Knoten vor Türken und Caicos angekündigt. Die Passage vor Turks und Caicos,kurz vor den Bahamas, gilt als schwierig und es wäre mit solchen Bedingungen gefährlich gewesen. Gestern Abend wurde  zusätlich noch  ein tropischer Sturm vorhergesagt…. Heute Morgen waren die Risiken für den Sturm bereits reduziert, aber wir haben beschlossen, einen weiteren Tag zu warten, damit die Wellen nachlassen.

Die Marina Puerto del Rei ist sehr ruhig, es hat leider kein Strand und nur ein Laden und ein Restaurant. Das Empfangspersonal ist immer super freundlich und hilfsbereit und hat jeden Tag unser Liegeplatz verlängert. Wir bekommen jetzt den Wochenpreis, weil wir jetzt seit 8 Tagen hier sind. Aber wir haben immer noch das Problem, dass es keine öffentlichen Verkehrsmittel gibt. Der Preis für das Mieten eines Autos ist $80 ($50, wenn man nicht alle Versicherungen abschließt), was zu hoch ist, um mehr als einmal benutzt zu werden. Auch Taxis sind sehr teuer. Also haben wir das Uber-System getestet. Dies ermöglichte es uns, in einem Supermarkt in der Gegend für $8 hin und zurück zu gehen. Wir haben eben fast alle unsere Reiseproviant am Hafen gekocht und gegessen und brauchten eben neue…

Playa Medio Mundo

Playa Los Machos

 

Gestern haben wir zum zweitem Mal Uber getestet und sind zum Strand „Los Machos“ gefahren. Von dort sind wir bis zum nächsten Strand „Medio Mundo“ gelaufen. Beide Strände sind riesieg, das Wasser ist nicht tief und es gibt weissem Sand. Auf die Playa Medio Mundo waren wir sogar für 2 Stunden allein.  Leider sieht man dort den Hurrican-Schaden noch. Viele Bäume wurden umgelegt. Auch  auf dem Weg dorthin haben wir festgestellt, dass die Müllbergen noch nicht ausgeräumt werden konnten.

In der Zwischenzeit  habe ich auch an verschiedenen Marinas geschrieben oder telefoniert.  Wir haben einen Platz in einer Marina für die hurrikangefährdeten Monate vom 01.07. bis 01.11.2018 gesucht. Die Marina Brunswick Landing, von der wir viel Gutes gehört hatten, war bereits ausgebucht. Ebenso hatten 5 andere Marinas, die uns angemessen erschienen, keinen Platz mehr. Schließlich hatten wir nur noch 2 Möglichkeiten: Golden Isles Marina auf St Simon Island bei Brunswick und Isle of Hope Marina bei Savannah.  Ich habe die in Golden Isles Marina gewählt. Es ist nicht allzu weit vom Dorf St. Simon entfernt (mir wurde gesagt, wir könnten dort laufen), das Personal, das ich am Telefon hatte, ist sehr nett und die Fotos von der Insel St. Simon im Internet sind wunderschön. Ich bin gespannt, wie es in der Wirklichkeit sein wird.

 

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