Segeln zwischen Muros-Ribeira-Sanxenxo

Langsam wird es hier in Galizien auch Herbst, der Nebel bleibt lang in den Rias zwischen Muros, Ribeira und Sanxenxo. Zuerst haben wir es nicht geachtet und sind trotz Nebel segeln gegangen.

Der Nebel ist aber sehr unangenehm, man sieht die anderen Boote gar nicht und es ist wirklich beängstigend.

Wir haben lange überlegt, ob wir die Abkürzung zwischen den Steinen nach Riveira nehmen sollen, wir hatten Angst die Steine nicht zu sehen aber bis Mitte Nachmittag war der Nebel weg.

Passage zwischen den Steinen vor Ribeira

Ribeira ist eine kleine Fischerei-Stadt, nicht touristisch. Uns hat es aber dort gefallen, so sehen zu können wir die Leute leben und arbeiten.

Fischernetze in Ribeira

Wir haben Apero getrunken und die Leuten zugeschaut, sind an der Promenade am Meer entlang gelaufen, waren in dem lokalen Restaurant essen und waren auch auf dem Markt und haben viele Früchte und Gemüse gekauft. Und als Bonus war es auch den günstigsten Hafen mit 20 Euro pro Nacht.

Am nächsten Tag sind wir erst weitergefahren als der Nebel weg war, also erst gegen 14h. Es war die gemütlichste Seglerei bis jetzt, mit ein wenig Wind (bis 10 Knoten aber wir könnten schön mit 3-5 Knoten segeln, fast ohne Wellen), eine schöne Küste zu bewundern, ein paar andere Seglern zur Abwechslung und Sonne. Wir haben es richtig genossen. Dann hat gegen 17h30 wieder Nebel gegeben und wir mussten ein Hafen suchen. Wir wollten nach Portonovo, leider war der Hafen schon voll und wir sind dann nach Sanxenxo.

Sanxenxo

Uns wurde eigentlich der Hafen nicht empfohlen, da es sehr laut und touristisch ist. Und wir können es bestätigen… teuer (doppelt so viel wie in Riveira und ohne Internetzugang da der Hafenmeister am Sonntagnachmittag frei hat)  und es erinnert an Marbella mit den vielen reichen Leuten, den vollen Stränden, den eleganten Laden und den riesigen Booten.

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