Independance day, work and lime in Grenada

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Wir haben ein paar schöne Tage in Grenada verbracht. Wir sind mit den öffentlichen Minibus gefahren um eine Muskatnuss Fabrik und eine Rum Fabrik zu besichtigen und waren die Parade am „Independance Day“ schauen.

Schon die Fahrt mit dem Minibus ist ein Erlebnis. Man steigt in der zentralen Station in St George in Bus rein und dieser fährt sobald er voll ist los. Es werden bis 22 Personen in den Busen reingeketscht (und Futtermittelsäcke, Samensäcke, Metalstangen usw.)… Dann gibt es lautes Musik, offene Fenster und viele enge und kurvige Strassen. Der Busfahrer fährt gegen ein wenig Zusatzgeld auch ein paar Umwege.

In Gouyave war die Muskatnuss Fabrik. Leider gab es keine Arbeiter, die Maschinen funktionnierten nicht und sie hatten keine frischen Muskatnüsse. Diese müssten einen roten Muster haben und anders als die trockene Nüsse aussehen. Uns wurde den Prozess beschrieben aber es war ein wenig trocken und langweilig.

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Zuckerrohr wird zerkleinert und gepresst

Am nächsten Tag sind wir auf die andere Seite der Insel  mit dem Minibus bis zu River St Antoine Rhum Fabrik gefahren. Dort wir Rum traditionell hergestellt, mit den Anlagen von 1785. Wir hatten eine lustige Führerin die uns den Herstellung Prozess mit viel Humor gezeigt hat. Zuerst wird den Zuckersaft aus den Zuckerrohr gepresst, dann konzentriert, dann findet die Gärung statt, dann wird alles destilliert und abgefüllt. Es werden keine „Industrie“-Hefen hinzugefügt, sondern die Gärung findet natürlich statt (diese Hefen wären sicher für die Kollegen von Agroscope interessant…). Wir konnten auch reines Rum (mit mehr als 7‘% Alkohol), Rum mit 69% Alkohol und Rumpunsch probieren. Wir haben eine Flasche Rumpunsch gekauft und freuen uns diese auf dem Boot am Anker geniessen zu dürfen!

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Gestern wurde den 44. Independance Day gefeiert. Wir sind zuerst am Strand gegangen um zu relaxen (lime ist der Ausdruck dafür in Grenada). Dort wurde den Nationalen Gericht „Oil Down“ in riesigen Töpfen vorbereitet. Es ist ein Eintopf mit Gemüsen, Kokosnussmilch, Fleisch und „Breadfruit“.

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Dann waren wir noch im Stadium wo eine Parade stattgefunden hat. Am schönsten waren die farbigen Kleider von den Kindern und Erwachsenen die zugeschaut haben.  Die Damen haben sich sogar die Augen mit den nationalen Farben geschminkt.

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Heute war für uns ein Arbeitstag. Wir möchten nach Norden segeln und mussten sicherstellen, dass vela dare bereit ist. Also Motoröl prüfen, Ruder prüfen, neue Leiterbolzen kaufen und anbringen, Ersatzteilen nach Deutschland bestellen (unsere nächsten Besucher werden uns ein paar Teile mitbringen müssen), Handy Hotspot einrichten, Reissverschlüsse mit Fett schmieren,  usw. Wir haben gewusst, dass wir nicht früh fahren konnten da wir Diesel tanken mussten und Wasser und  Strom zahlen mussten und hatten im Blog von Krassy gelesen, dass dies Zeit braucht. Und zum Glück hatten wir Zeit eingeplant, da wir erst gegen 13 Uhr damit fertig waren. In Grenada wird viel gelacht und gelächelt aber alles braucht viel Zeit. Schlussendlich haben wir beschlossen eine weitere Nacht im Hafen von Grenada Yacht Club zu verbringen statt nach Dragon Bay ankern zu gehen. Das Wetter ist regnerisch und das Wasser dort soll trüb sein (wir wollten die unterwasser Skulpturen dort sehen) da es letzte Nacht viel geregnet hat. Wir werden morgen früh dann direkt nach Carriacou segeln und hoffen, dass die Wellen nicht so hoch sein werden (es wurde wieder Starkwind angemeldet und dies soll eine ganze Woche dauern).

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